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Goffinkakadus erreichen eine Körpergröße von 32 cm und gehören damit zu den kleinen Kakaduarten. Ihre Gefiederfarbe ist schneeweiß, die Kopffedern sind am Ansatz lachsrosa. Ohrdecken, Flügelunterseiten und Schwanz sind gelb. Unterscheidungsmerkmal der Geschlechter sind die Augen: Männchen haben dunkelbraune Augen, beim Weibchen sind sie rotbraun. Der Goffinkakadu hat seine Heimat auf den Inseln Yamdena und Larat (Tanimbar-Inseln). Hier bewohnt er Wälder, Waldränder und auch landwirtschaftliche Gebiete. Über den Speiseplan in freier Wildbahn weiß man nur wenig. Es ist davon auszugehen, dass er sich von Früchten, Samen, Nüssen, Beeren und Knospen ernährt. Hin und wieder fällt er auch über Maisfelder her und richtet dort starke Schäden an. In Menschenhand ernährt sich von Sonnenblumen, Färberdisteln, Weizen, Hafer, Buchweizen, gekochtem Mais, ungeschältem Reis, frischem Obst und Gemüse sowie von Blüten und Knospen. Ihm sollten zusätzlich regelmäßig Vitamine und Mineralstoffe gegeben werden. Für die artgerechte Haltung empfiehlt sich eine Voliere mit den Mindestmaßen von 4 x 1,5 x 2 m (L x B x H), die aus starkem Maschendraht bestehen sollte. Der Goffinkakadu ist sehr anfällig für eine sehr ansteckende Virusinfektion (PBFD ? Psittacine Beak an Feather Desease). Hierbei wird die Federentwicklung stark gestört. Anzeichen für die Krankheit sind brüchige Federn, Fehlbildungen an Schnabel und Zehen, Durchfall, kahle Stellen am Kopf und am Gefieder sowie eine Unlust zu fressen. Innerhalb von 6 bis 12 Monaten führt diese Krankheit in der Regel zum Tod. Der Goffinkakadu steht laut CITES-Abkommen und der IUCN kurz vor der Bedrohung und ist vor allem aufgrund der Rodung der Wälder und durch den Tierhandel gefährdet.