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Molukkenkakadu (Cacatuidae moluccensis)

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Molukkenkakadu (Cacatua moluccensis)

Der Molukkenkakadu erreicht eine Größe von etwa 52 cm. Die Gefiedergrundfärbung ist weiß. Weibchen sind ebenso gefärbt wie Männchen, haben jedoch eine rötlichbraune Iris und sind in der Regel etwas kleiner. In einer Höhe von bis zu 1000 Metern leben Molukkenkakadus in Indonesion und Ceram in Wäldern, offenen Waldgebieten und auch auf teilweise gerodeten Waldflächen mit geringem Baumbestand. Außerdem sind sie in Mangroven- und Sumpfgebieten zu finden. Der Molukkenkakadu ist vom Aussterben bedroht, in freier Wildbahn leben etwa 2000 geschätzte Tiere. Hier ist der Wildvogelhandel der hauptsächliche Grund für die Gefährdung. Auch der Verlust des Lebensraumes (z. B. durch Rodung) trägt seinen Teil dazu bei. Molukkenkakadus ernähren sich in der freien Wildbahn von Früchten, Beeren, Samen und Nüssen. Auch Insekten sowie deren Larven stehen gelegentlich auf dem Speiseplan. In unregelmäßigen Abständen fallen die Tiere auch auf Kokosnussplantagen ein und beißen dort junge Kokosnüsse auf, um die Milch trinken bzw. das weiche Fruchtfleisch fressen zu können.Für Molukkenkakadus ist die Unterbringung in einer Voliere mit den Maßen 8 x 3 x 2 m (L x B x H) empfehlenswert. Bei etwa 5 Grad können bereits akklimatisierte Tiere überwintert werden. Vor allem in den Morgen- und Abendstunden sind Molukkenkakadus sehr laut. Bei einer Außenhaltung sollte dies beachtet werden und man muss für Lärmschutz sorgen. In der Voliere sollten aufgrund des sehr großen Nagebedürfnisses des Molukkenkakadus immer ausreichend Zweige oder morsches Holz vorhanden sein. Hin und wieder ist auch eine kleine Dusche zum empfehlen. In Menschenhaltung besteht die Grundnahrung zu 50 bis 60 % aus Körnerfutter. Hier kann man Kürbiskerne, Weizen, Rohreis, Dari oder auch Haferkerne füttern. Zusätzlich sollte den Tieren täglich frisches Obst (z. B. Äpfel, Bananen, Birnen, Erdbeeren), Gemüse (z. B. Karotten, Paprika) und Grünfutter (z. B. Löwenzahn, Gras, Vogelmiere) angeboten werden. Außerdem ist es ratsam, hin und wieder auch Mineralstoffe, Grit oder tierisches Eiweiß (das vor allem während der Brutzeit) anzubieten.

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