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Inka-Kakadu (Cacatuidae leadbeateri)

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Inka-Kakadu (Cacatua leadbeateri)

Der Inka-Kakadu hat seine Heimat in Australien (vor allem in Neusüdwales und Viktoria). Hier lebt er in den trockenen und halbtrockenen Gebieten mit Eukalyptusbäumen und Kasuarinen, sowie auf Freiflächen und Grasland mit einzelnen Bäumen. Inka-Kakadus werden etwa 35 cm groß, die Gefiedergrundfarbe ist weiß mit rosafarbenen Scheitelfedern am Ansatz. Das Männchen hat eine dunkelbraune Iris, beim Weibchen ist sie eher rötlich-braun.
Die Tiere ernähren sich in der freien Natur von Früchten, Beeren, krautigen Pflanzen, Grassamen, Nüssen, Wurzeln, Insekten sowie deren Larven.
Inka-Kakadus gibt es relativ selten, denn sie wurden teilweise von den Rosakakadus verdrängt. Eine Voliere mit den Mindestmaßen von 7 x 3 x 2 m (L x B x H) eignet sich am besten für die Unterbringung von Inka-Kakadus. Sie sind entweder paar- oder gruppenweise zu halten, eine Gemeinschaftshaltung wird jedoch nicht geraten, da Inka-Kakadus gegenüber anderen Arten nur sehr selten verträglich sind. In einer Außenvoliere sollte Betonboden vorhanden sein, da Inka-Kakadus sich recht häufig mit Würmern infizieren, die sich am Boden befinden. Hierbei ist jedoch darauf zu achten, dass der Boden mit Sand aufgeschüttet wird. Außerdem sollte in der Außenvoliere ein geeigneter Platz vorhanden sein, an dem die Tiere bei etwa 5 bis 10 Grad überwintern können.
Zu 50 bis 60 % besteht das Hauptfutter der Inka-Kakadus aus Körnern wie Kardi, Kürbiskernen, Weizen, Haferkernen, Rohreis und Leinsaat. In kleinen Mengen kann man auch Nüsse anbieten ? hierbei ist auf die Qualität zu achten, damit eine Verpilzung ausgeschlossen werden kann. Frisches Obst, Gemüse und Grünfutter ist ebenfalls anzubieten. Hierfür eignen sich am besten Äpfel, Birnen, Mandarinen, Erdbeeren, Ananas, Paprika, Karotten, Gurken, Vogelmiere, Löwenzahn oder auch Gras. Zusätzlich kann man noch frische Obstbaumzweige, Grit, Mineralstoffe oder auch halbreife Mais- oder Hirsekolben reichen.

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